Ein andauerndes Projekt, sowie ein neues Schaufenster für das J.P.Hebel Antiquariat in Basel
Welche Schreibmaschine benutzte eigentlich Thomas Bernhard? Wie steht es mit Ingeborg Bachmann und Max Frisch? Wir haben uns bemüht, eine Liste von SchriftstellerInnen mit ihren jeweiligen Schreibgeräten zusammenzustellen. Die Liste enthält auch prominente Nicht-Schriftsteller, sowie vereinzelte Schreibmaschinenhasser.
Die Idee ist nicht neu, wir verweisen hier auf ähnliche Projekte wie der Liste auf Richard Polts Seite sowie auf myTypewriter.com. Der Hauptaugenmerk unserer Liste liegt auf deutschsprachigen SchriftstellerInnen. Für Hinweise oder Korrekturen sind wir sehr dankbar!
"FOCUS:
Schreiben Sie auf der Schreibmaschine? Artmann: Ja, nur! Eine
uralte, schöne. Das d ist verrutscht und das e. FOCUS:
Nie mit dem Schreibcomputer experimentiert? Artmann: Ich kann
nicht mal einen Computer einschalten. Nein, ich brauch´
eine richtige alte Schreibmaschine. Die steht aber jetzt bei
meiner Tochter. Und so richtig fällt mir momentan auch
nichts ein. " Andres Müry„Ich schreib', was mir
paßt“.1
"Der
Nachlass von H. C. Artmann wurde 2004 von der Wienbibliothek im
Rathaus aus Privatbesitz
gekauft.
"Während
seine Freunde auf PC oder Mac umgestiegen seien, habe er als
"letzter Heide in einer Welt voller digitaler Konvertiten"
die Stellung gehalten. "Jetzt, da sie zu einer gefährdeten
Spezies geworden war, zu einer der letzten überlebenden
Gerätschaften des homo scriptorus, begann ich eine gewisse
Zuneigung zu ihr zu empfinden."3
"Paul
Auster hat bisher zehn Romane auf seiner Reiseschreibmaschine
getippt. Wahrscheinliches Baujahr: 1962. Nachdem seine alte
"Hermes" auf einer Reise zerdrückt worden war,
verkaufte ihm ein Studienfreund anno 1974 für 40 Dollar die
aktuelle Olympia, "made in Germany". Sie hat den
Bestsellerautor um die Welt begleitet. Er hat auf ihr Drehbücher
geschrieben, etwa für den Film "Smoke", und jenen
"New York Times"-Artikel anlässlich der Attentate
vom 11. September, den das eigentlich liberale Blatt wegen
kritischer Worte zu George W. Bush zunächst nicht drucken
wollte. Jede Zeile seines jüngsten Bestsellers "Das
Buch der Illusionen" hat er auf der treuen Olympia getippt.
Längst ist die Maschine für den Schriftsteller zu einem
lebendigen Wesen geworden, das Stimmungen und Wünsche
erkennen lässt. Sie zeigt ihren Zorn und ihr Glück und,
der Autor würde es schören, ganz versteckt in ihrem
grauen, metallenen Leib "ist ein Herzschlag zu vernehmen"."4
Literatur:
Paul Auster, Sam Messer: "Die Geschichte meiner
Schreibmaschine", Rowohlt, Reinbek 2005
BACHMANN
Ingeborg
elektrische
IBM-Schreibmaschine
Mit
dem ersten Kugelkopf; Schriftbild AM5, November 1966 bis Ende
1968.5
"Thomas
Bernhards Reiseschreibmaschine, Marke Hermes Baby "6
"eine
Schreibmaschine ohne Umlaute", vom Grossvater geerbt.7
"Handschriftliche
Aufzeichnungen des österreichischen Schriftstellers sind
ausgesprochen selten, da er seine Stücke normalerweise auf
der Schreibmaschine tippte."8
"Thomas
Bernhard hat zwar nicht, wie mitunter behauptet, für jedes
Buch eine neue Maschine akquiriert, aber doch verschiedene
Modelle benutzt."9
BILL
Max
Design
der "Patria" aus 1944
Der
Architekt Max Bill designte 1944 ein Modell der Schweizer
"Patria".10
"Bills
Durchbruch auf produktgestalterischem Feld, auf dem er sich in
den 1940er bis 1960er Jahren intensiv umtat, brachte die
Überarbeitung der Schreibmaschine „Patria“.
Ihrer Mechanik stülpte er 1944 eine stromlinienförmige
Karosserie samt expressivem Schalthebel über. Bis in die
1990er Jahre war sie noch weit verbreitet. "11
"Production
nr.: 108749 which makes it a 54 or 55 model. Designed in 1944 by
Max Bill and in production from 1945 under the name of Patria.
"
"Die "Buckower Elegien" entstanden hier 1953, getippt von Bertolt Brecht, der seine Reiseschreibmaschine Royal A Nr. 1099815 an vielen Wochenenden mit einer Sondergenehmigung durch den Kontrollpunkt Hoppegarten brachte - dort, wo Berlin (Ost) aufhörte und die Deutsche Demokratische Republik anfing."
Hermann
Broch gab vor seiner Emigration seine stattliche Underwood,
Baujahr 1911 – auf einer Underwood schrieb auch Robert
Musil –, seinem Kollegen George Saiko und übernahm
dafür dessen handliche Reiseschreibmaschine. Die beiden
Romane "Der Mann im Schilf" (Saiko) und "Die
Schlafwandler" (Broch) wurden solcherart auf derselben
Maschine getippt."15
"'Ist
doch nur ne bessere Schreibmaschine', hat mein Schwiegersohn mal
gesagt. Aber er ist auch nicht Schriftsteller. Er weiß
nicht, wie es ist, wenn die Wörter sich durchbeißen
und eine schillernde Aura kriegen; wenn den Einfällen, die
man hat, sofort Worte folgen können; was beides noch mehr
sprießen lässt. Mit einer Schreibmaschine ist es, als
würde man durch Schlamm stapfen. Ein Computer, das ist
Eisschnelllauf. Eine gleißende Explosion. Natürlich,
wenn man nichts in sich hat, ist es egal, auf was man schreibt."16
"Friedrich
Dürrenmatt, seit einem Herzinfarkt [1969, Anm.] mit
Schreibmaschinen-Verbot belegt, machte aus der Not der
Handschriftlichkeit eine Tugend des virtuosen Über- und
Umarbeitens."18
"The Royal
flatbed typewriters were the only unique design that the Royal
company put on the market. But when it came to work horses, the
company introduced one price winner after the other for decades.
And from the 1930s on, the line included portables. The Quiet De
Luxe was the flagship for many years.
In the late 1940s
Royal had the Quiet De Luxe redesigned by Henry Dreyfuss who came
up with the model shown on this page. It is not the kind of
machine that deserves a place in a museum for antique
typewriters, except that this one is... made of gold. Not solid
gold, but plated.
The
gold-plated machine was produced in a limited edition and sold at
a considerable price. Apparently, one of them was owned by author
Ian Fleming."21
"Ist
Frauen gegenüber draufgängerisch. Liebt schwarze
Unterwäsche.” schrieb 1960 eine zufallsbekannte auf
die rückseite eines fotos. wie der autor Ian Fleming seinen
helden James Bond erfand, erzählt Georges Waser in seinem
artikel: Sex, Sadismus und Snobismus:
“Um
sich abzulenken, bediente Fleming sich seiner
Imperial-Schreibmaschine, und zwar begann er damit an einem
Morgen, nachdem er gefrühstückt hatte und schwimmen
gegangen war. Notizen hat er sich keine gemacht; er sass in
seinem schattigen Raum und tippte mit sechs Fingern …Um
die Mittagsstunde setzte sich Ian in die Sonne, dann ass er,
schlief ein Stündchen und schloss sich danach nochmals ein,
um das Geschriebene durchzulesen. Etwa um halb sieben gönnte
er sich den ersten “richtigen” Drink. Und so war
James Bond geboren. Während etwas mehr als vier Wochen hielt
sich Fleming an dieselbe Routine. (…) Fortan schrieb
Fleming in Goldeneiye (der Name seines Hauses in Jamaica) jeden
Winter einen neuen Roman.”
der
erste 007 Roman war Casino
Royal,
der mit dem legendären satz endete “The bitch is dead
now …”"22
"Ein
Favorit der linken Intelligenz ist die Olivetti. Die Firma mit
der architektonisch ausgefallenen
Dependance in der Buchmessestadt Frankfurt ist zeitweise
europäischer Marktführer. Günter Grass tippt
seiner Schreibmaschine ein Gedicht: Meine
alte Olivetti ist Zeuge, wie fleißig ich lüge und
von Fassung zu Fassung der Wahrheit um einen Tippfehler
näher bin.
" 24
"Egal,
ob sein Verlag ein im Fertigwerden begriffenes Handke-Manuskript
(Bleistift auf Büttenpapier) auf Samt unter einem Glassturz
präsentiert (Frankfurter Buchmesse) oder sich im Auftrag des
Autors weigert, Druckfahnen oder auch nur Rezensionsexemplare zu
verschicken, bevor das Buch in den Handel kommt, stets liefert
Handke ausserliterarische Verpackungen zu seinen literarischen
Inhalten. Stets musste der im Vorjahr verstorbene
Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld nach Paris reisen, um die
Handschrift des neuen Handke-Werks persönlich
entgegenzunehmen; wie es seine Nachfolgerin damit hält, hat
sich noch nicht herumgesprochen. "26
HEIDEGGER
Martin
war Schreibmaschinenhasser
""Die
Schreibmaschine entreißt die Schrift dem Wesensbereich der
Hand, und d. h. des Wortes", wetterte Martin Heidegger noch
1940."27
HEMINGWAY
Ernest
**
ADVANCE JUNE 10-11 FILE ** Nobel laureate Ernest Hemingway is
shown at his typewriter as he works on "For Whom the Bell
Tolls" at Sun Valley lodge, Idaho, in 1939. Hemingway
arrived at this recently opened Sun Valley Resort in 1939 as one
of a string of celebrities invited there in hopes of attracting
more tourists. Nearly 70 years later _ and 45 years after the
Nobel Prize winner's death in this central Idaho mountain town _
the resort area is still cashing in. (AP Photo, File)
Corona
Halda
Hermes
Baby
Remington
Royal
Underwood
Eine
Corona: "Mit T.S. Eliot, Ezra Pound, Henry Miller und Ernest
Hemingway lernt eine Generation
von Schriftstellern die Distanzierung der eigenen Gedanken durch
das neutrale Druckbild schätzen. Miller ist überzeugt,
dass "das bloße mechanische Geschäft des Tippens"
seine Sinne schärft. Henry James' Inspiration ist abhängig
vom Klackgeräusch seiner Remington. Hemingways Corona (Bild)
befördert mit ihrem Tippstakkato die Prägnanz " 28
Eine
Halda:"This
typewriter was the
source of some of the greatest pieces in American literary
history. The typewriter, a Halda, was made in Sweden and is in
excellent condition with the ribbon and keys intact. It is fully
functional, in its original leather case with somewhat tattered
transportation stickers from both the American Export Line and
the French Line. Both have crucial identification in another hand
signed "Hemingway ", which have been
somewhat
affected by the current condition of the tags. Preliminary
research indicates that he was indeed on both lines. However,
more important is the provenance of this particular typewriter.
The typewriter was obtained from famed author A. E. Hotchner who
wrote the definitive biography of Hemingway, "Papa ".
Hotchner obtained the typewriter from the heirs of well-known
Hemingway friend Bill Davis, Teo and Nena. Davis maintained a
house in M alaga, Spain. Author Hotchner, in a private interview,
indicated that he was there with Hemingway in 1958 or 1959 when
he was typing portions of "The Dangerous Summer "on
this very typewriter. He did visit Bill years before, perhaps
even as early as the late 30's, but certainly no later than the
40's. It is certainly quite possible that the works that would
later become "A M ovable Feast "were also typed on this
very machine. Undoubtedly further research will greatly augment
the value of the typewriter."29
Eine
Hermes Baby:"Ernest
Hemingway hatte eine, sein amerikanischer Schriftstellerkollege
John Steinbeck ebenfalls."30
"Nachdem
sich Hermann Hesse im Jahre 1908 eine Schreibmaschine gekauft
hatte, eine »Smith Premier No.4«, noch mit separaten
Tasten für große und kleine Buchstaben, berichtete er
dem Schweizer Schriftsteller Jakob Schaffner, der ihm zum Kauf
geraten hatte, von seinen ersten Erfahrungen:
»Vor
allem das Handgelenk! Früher tat mir nach einem fleißigen
Tag die ganze Hand weh. Vielleicht hatte das ja sein Gutes, als
ein Zuruf: Nicht zu viel! Aber Schreiben ist nun doch einmal
unser Handwerk, und gegen das Zuviel sollte nicht der Schmerz im
Handgelenk, sondern der Kopf sich verwahren.« (Zit. nach
Marbacher Magazin 69/1994, S. 61)"33
"Hermann
Hesse etwa war ein Schreibmaschinen-Fan der ersten Stunde: "Der
Übergang von der Hacke zum Pflug, von der Feder zur
Schreibmaschine tut gut und regt an.""34
"Im
Hauptraum im zweiten Stock thront auf dem Schreibtisch des
Literaten die stattliche Schreibmaschine, eine Smith Premier No.
4, mit der Hesse über 35 000 Briefe geschrieben haben
soll."35
"Die
Schreibmaschine wurde Anfang 1908 bei der Firma Klingler
erstanden, mit der berühmten Kursivschrift und doppelter
Tastatur für Groß- und Kleinschreibung. Auf dieser
Maschine schrieb Hesse Zehntausende von Briefen, sowie die
Druckvorlagen fast aller seiner Manuskripte, der Erzählungen,
Betrachtungen, Rezensionen und Romane von "Gertrud" bis
zum "Glasperlenspiel"."36
"überzeugter
Schreiber auf einer uralten Schreibmaschine(Underwood Standard
Typewriter Nr.5), die er manchmal auch als Schlagzeug
mißbraucht."39
JAMES
Henry
Remington
"Mit
T.S. Eliot, Ezra Pound, Henry Miller und Ernest Hemingway lernt
eine Generation von Schriftstellern die Distanzierung der eigenen
Gedanken durch das neutrale Druckbild schätzen. Miller ist
überzeugt, dass "das bloße mechanische Geschäft
des Tippens" seine Sinne schärft. Henry James'
Inspiration ist abhängig vom Klackgeräusch seiner
Remington. Hemingways Corona (Bild) befördert mit ihrem
Tippstakkato die Prägnanz " 40
"Dass
sich zumindest die CD-Edition nicht primär an junge Hörer
wendet, darauf deutet das Cover hin: es zeigt den Typenkopf einer
Schreibmaschine, der, abgesehen von den Schreibanfängen,
weder mit Elfriede Jelineks Arbeitsweise - sie ist bekanntlich
eine PC-Userin der ersten Stunde - noch mit der Lebensrealität
der Computergeneration etwas zu tun hat."42
"Die
Trennung von der Olympia wäre für den Schriftsteller
Verrat gewesen. Undenkbar sogar der Gedanke, auf eine elektrische
Schreibmaschine umzusteigen. Seine Phantasie, seine Geistesströme
verbunden mit einem Elektrizitätswerk, oder schlimmer noch,
mit einem Atomreaktor? Unmöglich. Oder sollte er den Weg
zurückgehen, von der Maschine zum Füllfederhalter, über
den Kugelschreiber zum Bleistift und letztlich so schreiben wie
sein Kollege in Brooklyn, Norman Mailer, mit der Hand?"50
MAYROECKER
Friederike
Hermes
Baby
"Da
ist kein Platz für ihn. Nicht an diesem Ort, ihrer Wohnung.
Überall liegen Zettel, kleben selbst an den Wänden,
Tausende von Gedanken auf Papier gekritzelt. Man sieht es kaum
mehr,
das Klavier, auch nicht die Kommode, Stühle und den
Schreibtisch. Alles scheint zu versinken unter der Papierflut.
Nur die Schreibmaschine, eine kleine Hermes-Baby ist noch nicht
bedeckt. Die Wohnung ist, wie Bewohnerin Friederike Mayröcker
sagt, "meine Schwitzhütte, mein Närrinnenkasten".
"
"Wenn
ich arbeite, interessiert mich Macht nicht. Alles, was ich
brauche, ist eine tragbare Schreibmaschine, die ich überall
mitnehmen kann, ohne mir einen Bruch zu heben."52
MUSCHG
Adolf
Olivetti
"Manche
Schweizer wehren sich gegen die staatliche Unterdrückung des
Buchstabens Eszett, wie z.B. der Schweizer Schriftsteller Adolf
Muschg. Dieser hat aber auf seiner alten italienischen Olivetti
mit schweizerischer Tastatur kein Eszett. Deshalb verwendet er
ersatzweise das große „B“ (Adolf Muschg: Der
Höcker der Rechtschreibreform. In: Schweizer Monatshefte,
Zürich, Heft 11: Die deutsche Sprachverwirrung - Fehlkonzept
Rechtschreibreform, November 2003, S. 3-4,
www.vrs-ev.de/forum/viewtopic.php?t=199)."53
MUSIL
Robert
Underwood
"Hermann
Broch gab vor seiner Emigration seine stattliche Underwood,
Baujahr 1911 – auf einer Underwood schrieb auch Robert
Musil –, seinem Kollegen George Saiko und übernahm
dafür dessen handliche Reiseschreibmaschine. Die beiden
Romane "Der Mann im Schilf" (Saiko) und "Die
Schlafwandler" (Broch) wurden solcherart auf derselben
Maschine getippt."54
"Friedrich
Nietzsche dürfte der erste Philosoph gewesen sein, der sich
eine Schreibmaschine zulegte - Anfang 1882. Von der
Mechanisierung seines Schreibtischs erhoffte er sich
Erleichterung beim Briefeschreiben. Sein Sehvermögen hatte
stark nachgelassen, und seine Schrift war unleserlich geworden -
für ihn selbst und für die Empfänger seiner
Briefe. Größere Werke scheint Nietzsche auf dieser
Maschine, die sich auch bald als tückisches Objekt erwies
und schließlich ganz kaputt ging, nicht geschrieben zu
haben, aber in einem Brief an seinen Freund Peter Gast
formulierte er eine Einsicht, die über den therapeutischen
Einsatz seiner Maschine hinausweist:
»Unser
Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken.« (Brief an
Peter Gast Ende Februar 1882, zit. n. Kittler, S. 293) "56
"Die
dänische "Malling Hansen" war die erste
serienmäßig hergestellte Schreibmaschine der Welt. Für
Friedrich Nietzsche ist sie "delicat wie ein kleiner Hund".
Er tippt darauf Sprüche, Gedichte, Briefe. 1882 notiert er
fast alles auf seiner Maschine - abgesehen von handschriftlichen
Notizen, dass das Ding wieder mal in Reparatur ist. An seinen
Sekretär schreibt er: "Sie haben recht - unser
Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken." "57
NOESTLINGER
Elfriede
"In
der Familie Nöstlinger war Geld nie ein großes
Problem, dank einer Haushaltshilfe konnten sich Herr und Frau
Nöstlinger ihrer Arbeit widmen. Christine Nöstlinger
begann zu schreiben, um ihrem Hausfrauendasein nach der Babypause
zu entkommen. Ihre ersten Manuskripte hat sie mit Gulaschflecken
abgeliefert, wie sie sich erinnert. Die Schreibmaschine stand
praktischerweise am Küchentisch."58
"In
Deutschland sind die großen Namen Triumph, Adler,
AEG-Olympia und Rheinmetall. Die Nürnberger Triumphwerke
finden für ihr Produkt einen prominenten Werbeträger:
Papst Pius XI. 1928 telegrafiert Kardinal Moneti aus Rom: "habe
vergnügen mitzuteilen, dass heiligervater grösstes
wohlgefallen über gelieferte triumph
schreibmaschine aussprach und seinen segen zum wohlergehen
direktion und arbeiter triumph erteilt". Auch
sein Nachfolger Pius XII. (Bild) bleibt ihr treu." 60
"Papst
Pius XI schreibt auf berühmten Modell 10: „Habe
vergnügen mitzuteilen, dass heiliger vater größtes
wohlgefallen über triumph schreibmaschine aussprach und
seinen segen zum wohlergehen direktion und arbeiter triumph
erteilt“, telegraphiert Kardinal Menotti 1928 aus dem
Vatikan. Italien zählt für Triumph zum Eckpfeiler im
Exportgeschäft."61
Papst
Pius XII
Triumph
"In
Deutschland sind die großen Namen Triumph, Adler,
AEG-Olympia und Rheinmetall. Die Nürnberger Triumphwerke
finden für ihr Produkt einen prominenten Werbeträger:
Papst Pius XI. 1928 telegrafiert Kardinal Moneti aus Rom: "habe
vergnügen mitzuteilen, dass heiligervater grösstes
wohlgefallen über gelieferte triumph schreibmaschine
aussprach und seinen segen zum wohlergehen direktion und arbeiter
triumph erteilt". Auch
sein Nachfolger Pius XII. (Bild) bleibt ihr treu." 62
Hermann
Broch gab vor seiner Emigration seine stattliche Underwood,
Baujahr 1911 – auf einer Underwood schrieb auch Robert
Musil –, seinem Kollegen George Saiko und übernahm
dafür dessen handliche Reiseschreibmaschine. Die beiden
Romane "Der Mann im Schilf" (Saiko) und "Die
Schlafwandler" (Broch) wurden solcherart auf derselben
Maschine getippt."64
SCHNEIDER
Hansjörg
"der
schweizer schriftsteller Hansjörg Schneider kommt gut ohne
die requisiten des modernen schriftstellerlebens aus. nicht
einmal einen fernseher besitzt er, keinen pc und kein mobilphone.
dafür hat er mehr zeit als viele von uns. um seine kriminal-
und unterhaltungsromane wie den Krimi Hunkeler
und der Fall Livius (Ammann
Verlag)zu schreiben. und er erlebt die umsetzung von idee in text
noch als physische (hand)arbeit:
“Von
Hand zu schreiben, ist der direkteste Weg vom Hirn aufs Papier.
Müsste ich lernen, mit dem Computer zu arbeiten, würde
mich das zu sehr ablenken. Ich schreibe alles in Hefte; das finde
ich noch schön. Dann schreibe ich das Ganze mit der
Schreibmaschine ab, prüfe, korrigiere, kürze. Die Hefte
haben noch einen anderen Vorteil: Die stecke ich in den
Kittelsack, und wenn mir etwas in den Sinn kommt, kann ich es
gelich aufschreiben - auch unterwegs.” (…) “Ich
hoffe, ich kann scheriben, bis ich sterbe. Schreiben ist etwas
Wunderbares.” aus einem interview mit Martin Zimmerli. das
Schweizer Literaturarchiv wird dem schriftsteller sicher dankbar
sein für seine handschriften."65
SCHOLL,
Geschwister ("Die weisse Rose")
Remington
Portable (serial NL 82533M)
und
Erika
"Innerhalb
von fünf Tagen werden drei junge Menschen im
Schnellverfahren zum Tode verurteilt und hingerichtet, um eine
Schreibmaschine dagegen "kümmerte sich" die
Nazi-Justiz fast ein Jahr lang.Dies ist das Modell einer
"Remington Portable 1928". Auf einer Schreibmaschine
der gleichen Serie haben im Juni 1942 und im Januar/Februar 1943
Hans Scholl und Alexander Schmorell die Wachsmatrizen zu den
Flugblättern der "Weißen Rose" beschrieben.
Eine solche Maschine wurde am 19. Februar 1943 im Keller des
Ateliers Eickemeyer in München von der Geheimen
Staatspolizei beschlagnahmt. Am 22. Februar wurde diese dem
Volksgerichtshof in München als Beweismittel gegen Hans und
Sophie Scholl sowie Christoph Probst vorgelegt. Die
Schreibmaschine war Eigentum eines guten Bekannten von Alexander
Schmorell, des Chemotechnikers Karl Pötzl, der Mitglied der
SS war. Im Gestapoverhör konnte er nachweisen, dass er von
der Verwendung der Maschine zur Herstellung von Flugblättern
nichts gewusst hatte. Erst am 4. Februar 1944 (!) hat er die
Schreibmaschine von der Reichsanwaltschaft Berlin zurückerhalten.
Das Original befindet sich heute im Besitz des
Weiße-Rose-Instituts in München."66
"Mit
der Aufgabe, festzustellen, ob die Flugblätter und die
Adressen mit der aufgefun-denen Schreibmaschine "gefertigt"
wurden, beauftragte die Gestapo die kriminaltech-nische
Untersuchungsstelle. Diese hatte seit Anfang Februar Vorarbeiten
geleistet, weil sie schon das fünfte Flugblatt "eingehend
untersucht" hatte. Dabei wurden die Lettern zunächst
mikroskopisch betrachtet, dann wurde festgestellt, "dass die
Typen in keine der 46 (!) deutschen Schreibmaschinengruppen
einzureihen waren"; schließlich wurde "entsprechendes
Material … an das kriminaltechnische Institut der
Sicherheitspolizei in Berlin gesandt", es sollte ermitteln,
welches nichtdeutsche "System in Frage kommen konnte".
Am 20. Februar konnten auf der tags zuvor "sichergestellten
Schreibmaschine Marke Remington Portable… Schriftproben
gefertigt" und mit den Typen der beschlagnahmten Flugblätter
verglichen werden. Das Ergebnis des Typenvergleichs ist bekannt;
daneben wurde festgestellt, dass die Adressen auf den Briefbögen
größtenteils auf der zweiten Schreibmaschine, einer
Erika-Schreibmaschine, damals deutschlandweit am meisten
verkauft, getippt worden waren."67
SCHWAB
Werner
"Überdies
wie immer äußerst lesenswert auch die Editorische
Notiz (von Lizzi Kramberger und Ingeborg Orthofer). Darin erfährt
man beispielsweise, dass Schwab sehr ungern mit Schreibmaschine
schrieb, dass Antiklimax
nur
in handschriftlicher Form vorliegt und demzufolge sicherlich noch
Änderungen erfahren hätte in der Übertragung."
68
"Als
ich dann einige Jahre später den Schwerpunkt meines Lebens
hier an den Yppenplatz verlegte und mein damaliger Grazer Freund,
der Dramatiker Werner Schwab, auch hier in dieses Haus eindrang,
wurde eine neue Ära eingeleitet und aus dem verschlafenen,
bürgerlichen Markplatzhaus wurde plötzlich ein
lebendig-berüchtigtes Haus mit Geist, Seele und Kreativität.
Werner Schwab schrieb meist in der Nacht, und seine
Gefühlseruptionen wurden vom Geklapper der Schreibmaschine
sowie von lauter Heavy-Metal-Musik begleitet, welche die
Ziegelwände des alten Mietshauses und seine Bewohner in
Schwingung versetzte und ihnen so Zeit, Raum und Vergänglichkeit
vor Augen führte."69
"Johannes
Mario Simmel liebt seine kleine Gabriele und kann von ihr schier
nicht genug kriegen. Alle paar Hundert Seiten hat er ein Modell
zerhackt. "Der Roman war fertig, die Schreibmaschine kaputt,
ich auch." Als Triumph-Adler die Produktion einstellt, kauft
er 20 Stück auf Vorrat. " 70
STEINBECK
John
Hermes
Baby
"Ernest
Hemingway hatte eine, sein amerikanischer Schriftstellerkollege
John Steinbeck ebenfalls."71
TOLSTOI
Lew
"Mit
den relativ preiswerten Produkten der US-Firmen Remington und
später Underwood wird Maschineschreiben ein Massenphänomen.
Unter Europas Geistesmenschen ist es zunächst verpönt;
ein Foto zeigt Leo Tolstoi (hier: sein Arbeitszimmer), wie er
seiner Tochter grimmig in die Remington diktiert. Die Underwood,
konstruiert vom deutschen Emigrant Franz X. Wagner, macht auch
bei 350 Anschlägen pro Minute nicht schlapp und setzt bis in
die
30er Standards. " 72
"Ein
Modell aus der ersten Serie erwarb auch Mark Twain; er tippte
darauf seinen "Tom Sawyer" – und damit das erste
Typoskript der Literaturgeschichte. Allerdings verbot er
ausdrücklich, mit seinem Namen zu werben; vielleicht mit ein
Grund, dass sich Modell Nr. 1 kaum verkaufte. Die Remington Nr. 2
war ab 1878 um 125 Dollar erhältlich, und der Absatz begann
zu steigen."74
"Mark
Twain arbeitete mit einer Sholes & Gliden"75
"Twain
probably submitted a typescript of Life on the Mississippi
(not Tom Sawyer). "76
WILLIAMS
Tennessee
Olivetti
Studio 44
"Tennessee
Williams schrieb auf einer Olivetti Studio 44"77
ZUCKMAYER
Carl
Adler
""Ich
besitze seit drei Jahren eine Adlerschreibmaschine", teilte
Carl Zuckmayer in der "Literarischen Welt" vom 22. März
1929 in einer Werbeanzeige mit, und er war nicht der einzige
Autor, den die Firma Adler für ihre Kampagne nutzte. "
‚Der Adlerhorst‘, ein Hort kaufmännischen
Wissens und Wirkens", höhnte Karl Kraus in der
"Fackel"."78
Ausstellung im Schaufenster J.P.Hebel Antiquariat in Basel
"Writers and their Typewriters - Schriftstellerinnen und Schriftsteller und ihre Schreibgeräte"
Von Oktober 2009 bis Juni 2010 war im Schaufenster des J.P.Hebel Antiquariats in Basel das Projekt "SchriftstellerInnen und ihre Schreibmaschinen" zu sehen.
Idee: Georg Sommeregger
Konzept & Ausführung: René Pfeiffer, Georg Sommeregger
1 Der
jüngste Büchner-Preisträger H. C. Artmann und seine
Liebe zu alten Schreibmaschinen und noch älteren Mythen, Focus
n°43, 1997,
http://www.focus.de/kultur/medien/kultur-ich-schreibund39-was-mir-passt_aid_168477.html
2 Nachlass
H. C. Artmann, Wienbibliothek
im Rathaus, Handschriftensammlung, ZPH 1317. Bestandssystematik,
http://www.katalog.wienbibliothek.at/hs0/!LISTHS!artmann.pdf
3 Daniel
Haas, Die Schreib- und Leibmaschine,
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,386556,00.html
4 Helmut
Sorge, E-Mail aus Hollywood, Die Artefakte des Homo Scriptorus,
Spiegel Online, 9.1.2003,
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,229864,00.html
5 Monika
Albrecht, Dirk Göttsche , Über die Zeit schreiben:
literatur- und kulturwissenschaftliche Essays zu Ingeborg Bachmanns
Todesarten-Projekt, Königshausen & Neumann, 1998, pp. 204
and 207
6 Helmut
Schoedel, Das ist Zugrundegehen, DIE ZEIT, 43/1995,
http://www.zeit.de/1995/43/Das_ist_das_Zugrundegehn
7 Eduard
Beutner, Ferne Heimat, nahe Fremde: bei Dichtern und Nachdenkern,
Königshausen & Neuhaus, 2008, p. 202, fn. 12
8 Rare
Handschrift Unveröffentlichtes Thomas Bernhard-Manuskript
aufgetaucht, http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/kulturzeit/news/25784/index.html
11 Geistreicher
Gestaltungsfreak mit Liebe zur Knappheit. Eine facettenreiche
Doppelretrospektive in seiner Geburtsstadt Winterthur würdigt
Max Bill zum 100sten Geburtstag, Gewerbemuseum Winterthur
Kirchplatz
14
CH-8400 Winterthur ,
http://74.125.77.132/search?q=cache:IKqjh9Yh-GAJ:www.kunstmarkt.com/pagesmag/kunst/_id147469-/ausstellungen_berichtdetail.html%3F_q%3D%2520+%22max+bill%22+patria&cd=8&hl=en&ct=clnk&gl=ch&client=firefox-a
12 Michael
Kubitza, Schreibwerkzeuge.Das
Schweigen der Laptops, Stand: 25.09.2009, Bayerischer Rundfunk, BR
-Online,
http://www.br-online.de/bayern2/bayerisches-feuilleton/schreibmaschine-schriftsteller-computer-ID125318818666.xml
13 Michael
Kubitza, Schreibwerkzeuge.Das
Schweigen der Laptops, Stand: 25.09.2009, Bayerischer Rundfunk, BR
-Online,
http://www.br-online.de/bayern2/bayerisches-feuilleton/schreibmaschine-schriftsteller-computer-ID125318818666.xml
14 Michael
Kubitza, Schreibwerkzeuge.Das
Schweigen der Laptops, Stand: 25.09.2009, Bayerischer Rundfunk, BR
-Online,
http://www.br-online.de/bayern2/bayerisches-feuilleton/schreibmaschine-schriftsteller-computer-ID125318818666.xml
23 Arnold
Betzwieser, Kleine Ausstellung "historische Bürotechnik",
Hermes Baby,
http://www.stb-betzwieser.de/aktuelles/ausstellung/kategorien/hermesbaby.html
24 Michael
Kubitza, Schreibwerkzeuge.Das
Schweigen der Laptops, Stand: 25.09.2009, Bayerischer Rundfunk, BR
-Online,
http://www.br-online.de/bayern2/bayerisches-feuilleton/schreibmaschine-schriftsteller-computer-ID125318818666.xml
25 Michael
Kubitza, Schreibwerkzeuge.Das
Schweigen der Laptops, Stand: 25.09.2009, Bayerischer Rundfunk, BR
-Online,
http://www.br-online.de/bayern2/bayerisches-feuilleton/schreibmaschine-schriftsteller-computer-ID125318818666.xml
26 Christian
Seiler, Zehn Gründe, Peter Handke zu mögen. Mit «Don
Juan» legt der streitbare Österreicher leichtere Kost als
auch schon vor. Anlass genug, für ihn eine Lanze zu brechen,
Weltwoche n°32, 2004,
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2004-32/artikel-2004-32-zehn-gruende-peter-handke-zu-moegen.html
32 Helmut
Sorge, E-Mail aus Hollywood, Die Artefakte des Homo Scriptorus,
Spiegel Online, 9.1.2003,
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,229864,00.html
33 Reinhard
Kaiser, Am elektronischen Schreibtisch,http://www.reinhardkaiser.com/LesesaalNeu/VerstreuteWerke/estisch.htm
35 Kati
Moser, Weltbürger im Tessin. Museum Hermann Hesse in
Montagnola, Schweizer Illustrierte,
http://www.schweizer-illustrierte.ch/living/kultur/event/2009/08/museum-hermann-hesse-montagnola.php
36 Der
Bodensee ist mehr als H2O. Referate zu Herrmann Hesse,
Projektunterricht am Graf-Zeppelin-Gymnasium in Friedrichshafen,
Montag 18.3.02,
http://www.gzg.fn.bw.schule.de/projekte/wasser/Referate/RefD1/index.htm
37 Schweizerische
Nationalbibliothek, Patricia Highsmith : Bilder zur Ausstellung,
http://www.nb.admin.ch/aktuelles/medieninformation/01134/index.html?lang=de&bild=02056
-
Elfriede Jelinek. CDs zum 60. Geburtstag der Autorin Elfriede
Jelinek - Porträt
Die Frau ist die Todesstrafe des Mannes.
Ein Portrait der österreichischen Schriftstellerin Elfriede
Jelinek von Gerhard Moser und Robert Weichinger
Erste
Hörfunkaufnahme, 1968
43 Interview
anläßlich der Nobelpreisverleihung 2004. Elfriede Jelinek
liest aus dem Roman "Kinder der Toten"- 2 CDs - Edition
Radio Literatur - ORF-CD 714
ISBN 978-3-901846-74-8 - Wien: ORF,
2006
44 elfriede
jelinek kocht kaffee. das interview. von elisabeth scharang
1 CD
- radio FM4 - ORF CD 716 - ISBN 978-3-901846-75-5 - Wien: ORF, 2006,
18. Oktober 2006 ,
http://www.literaturhaus.at/buch/hoerbuch/rez/jelinek_portrait/
45 Michael
Kubitza, Schreibwerkzeuge.Das
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46 Michael
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47 Michael
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48 Michael
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49 Michael
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50 Helmut
Sorge, E-Mail aus Hollywood, Die Artefakte des Homo Scriptorus,
Spiegel Online, 9.1.2003,
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,229864,00.html
51 Michael
Kubitza, Schreibwerkzeuge.Das
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52 Interview
mit Heiner Müller 1987, Erschienen am 14. August 1987 unter der
Überschrift „Dichter müssen dumm sein“ in der
ZEIT, http://www.a-e-m-gmbh.com/andremuller/heiner%20mueller.html
53 Zitiert
von Manfred Rebe, Zur Schweizer ss-Schreibung, forum VRS, Freitag,
02. Jul.
2004 14:26, http://www.vrs-ev.de/forum/themaschau.php?t=419
57 Michael
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58 Anita
C. Schaub, Kinder oder Bücher? Über die schwierigen
Lebensbedingungen von Schriftstellerinnen, Wiener Zeitung, Freitag,
25. November 2005,
http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?tabID=3946&alias=Wzo&lexikon=Auto&letter=A&cob=208772
59 Michael
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60 Michael
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61 Triumph
Werke 1915 - 1930, Triumph-Adler,
http://triumph-adler.ch/C12571450067019D/vwWebPagesByID/0ADF0FEFA23D5961C12572F2003266A7
(visited 8.11.2009)
62 Michael
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67 Giselher
Technau, Sie war das Tatwerkzeug. Scholls Schreibmaschine, Weiße
Rose, Arbeitskreis Crailsheim e.V., Scholls Schreibmaschine,
http://weisse-rose-crailsheim.de/index.php?show=scholls-schreibmaschine&seite=2
68 Markus
Köhle, Kritik von Werner Schwab. Coverdramen. Werke.
8. Herausgegeben von Ingeborg Orthofer unter Mitwirkung von Lizzi
Kramberger. Mit einem Nachwort von Eckhard Schumacher. Graz-Wien:
Literaturverlag Droschl, 2009, 21. Mai 2009,
http://www.literaturhaus.at/buch/buch/rez/Schwab_Coverdramen/?COLOR=NO
69 Bernd
Höfer, Das Haus am Yppenplatz,
http://www.stiegengalerie.at/index.php?option=com_content&task=view&id=13&Itemid=27
70 Michael
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71 Hermes
Baby: Das Lieblingskind der Autoren, swissinfo.ch, 2.11.2005 -
08:20, (c) Neue Zürcher Zeitung, Annemarie Straumann,
http://www.swissinfo.ch/ger/kultur/Hermes_Baby_Das_Lieblingskind_der_Autoren.html?siteSect=231&sid=6171190&cKey=1130915788000&ty=st&rs=yes
(accessed 3.11.2009)
72 Michael
Kubitza, Schreibwerkzeuge.Das
Schweigen der Laptops, Stand: 25.09.2009, Bayerischer Rundfunk, BR
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73 Daniel
Haas, Die Schreib- und Leibmaschine,
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,386556,00.html
75 Helmut
Sorge, E-Mail aus Hollywood, Die Artefakte des Homo Scriptorus,
Spiegel Online, 9.1.2003,
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,229864,00.html
76 Richard
Polt, Typewriter-related links,
http://site.xavier.edu/polt/typewriters/tw-links.html (visited
8.2.2010)
77 Helmut
Sorge, E-Mail aus Hollywood, Die Artefakte des Homo Scriptorus,
Spiegel Online, 9.1.2003,
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,229864,00.html