Schreibmaschinen aus der Schweiz Einige Modelle von Weltruhm, andere rar und gesucht Während "Hermes" Schreibmaschinen Weltruf hatten (haben), sind andere Schreibmaschinen aus der Schweiz selbst in Fachkreisen kaum bekannt. Diese Seite beinhaltet grundlegende Information zu allen Marken und Modellen aus Schweizer Fabrikation, die mir bis jetzt bekannt sind. Ergänzungen / Korrekturen werden gerne vorgenommen (Kontakt). Die Liste von in der Schweiz gefertigten Schreibmaschinenmodellen ist gefolgt von näheren Informationen zu Modellen und Herstellerfirmen, abschließend ist eine Karte der Produktionsorte von Schweizer Schreibmaschinen zu sehen. I. Liste Schweizer Schreibmaschinen - Eggis (Vélographe) (1886) 2 37 - Saturn (1897)1 (1898)19 (1899)3 18 20 - Constançon (1906) und Constançon (1919) 2 1910 37 - Hermes Mod. 1 (1922)2 (1920) 37 - Hermes Standard 2 (1923)31 37 - Hermes Standard 3 (1927)31 37 - Hermes 2000 (1932)37 (1933)31 - Hermes Standard 4 (1934)37 - Hermes Media 2 (1936)31 - Hermes Standard 5 (1937)31 - Hermes Standard 6 (1943)31 (1950)2 - Hermes H7 Ambassador (1948)31 - Swissa Junior (?) - Swissa Jeunesse (?) - Swissa Junior 4 (?) - Hermes Ambassador I (1952)2 - Hermes Standard 8 (1953)31 - Hermes 3000 (1958)31 - Hermes Media 3 (1958)31 - Hermes Ambassador El. (1959)2 - Hermes Standard 9 (1963)31 - Hermes Compact 10 (1968)31 - Supertyper MCT II (1975)2 - Supertyper FD 85 (1975)2 - Hermes Modell 808 (1976)2 - Hermes top-tronic 42
II. Modelle, Erfinder & Hersteller Konstrukteur: Adolphe Prosper d'Eggis (1855 - 1941) Hersteller: Rymtowtt-Prince & Cie., Genf Der 18862 37 erfundene Velograph (frz. Schreibweise "vélographe") ist die "erste in der Schweiz ersonnene und dort hergestellte und verkaufte Schreibmaschine nach dem Zeigersystem"(37, p. 92). "Zeichenfeld ist eine Kreisscheibe, unter der sich der kreisförmige Typenträger befindet. Abdruck erfolgt durch Einrasten des Schieberknopfes mit anschließendem Niederdrücken."(2, S.87). 1887 erschien ein verbessertes Modell (37, p. 93). 1889 wurde ein weiteres Modell in der Schweiz geschützt, das vom Konstrukteur Commerciale genannt wurde (37, p. 93). Der Velograph wurde 1889 auf der Pariser Weltausstellung gezeigt (37, p. 93). Erfunden wurde sie von Adolphe Prosper d'Eggis (1855 - 1941) aus Freiburg, Schweiz. Vielseitig begabt, erfand Eggis auch den Photoapparat "Bijou" (1876), die Rechenmaschine "Automultiplicateur" (1886-92) und eine Maschine zur automatischen Entwertung von Briefmarken für die Berner Postverwaltung (1895). Er war aktiv im Musik- und Bankensektor (u.a. war er Gründer des Freiburger Musikkonservatoriums). 1905 verlieh ihm Papst Pius X den erblichen Grafentitel.8 Der Velograph wurde ab 1887 von Rymtowtt-Prince & Cie. in Genf hergestellt.3 Czeslaw Victor Rymtowtt-Prince, andere Schreibweise "Rymtowt", wohnhaft 6, Boulevard de Plainpalais in Genf,(27) erfand unter anderem eine automatische Papierzufuhr für Papierpressen (1899)25 26 und eine militärische Chiffriermaschine (1890).28 Sehen Sie ein Photo eines Velographs hier. Photo im Virtual Typewriter Museum
Saturn (1897) (1) 1898 (19) (1899) (3, 18 u. 20) Erfinder: Fr. Meyer-Teuber Hersteller: Feinmaschinenwerk E. Stauder Fabrikationsort: Meilen Die "Saturn" wurde vom Feinmaschinenwerk E. Stauder in Meilen (Zürich), Schweiz, hergestellt.18 Konstrukteur war "Fr. Meyer-Teuber, Zürich".19 Es gibt verschiedene Angaben zum ersten Produktionsjahr dieser nur kurze Zeit hergestellten, und dementsprechend seltenen Maschinen. Für Photos und nähere Beschreibung besuchen Sie bitte das Virtual Typewriter Museum und Beck's Schreib- und Büromaschinenmuseum.
Constançon (1906) und Constançon (1919) Konstrukteur: Charles Maurice Constançon (1868 - 1944) u. Jacques Auguste Aubert (1852 - ?) Hersteller: Fabrique d'instruments de précision S.A., Lausanne Typ: Blindenschreibmaschine left: Abb. aus (2) right: GB patent 10099 (1908) (click to enlarge) Die Constançon ist eine 19062 (1910 nach Ernst Martin 37, p. 355) von Charles Maurice Constançon (1868 - 1944)9, Pfarrer und Direktor des Lausanner Blinden-Asyls, entwickelte Blindenschreibmaschine. Sie wurde von der Fabrique d'instruments de précision S.A. in Lausanne hergestellt. (2 , S.240f.) In der englischen Patentschrift aus 1908 wird auch Jean Jacques Auguste Aubert genannt.30 Es könnte sich hier um den Schweizer Uhrmacher Jean Jacques Auguste Aubert, geb. am 8.7.1852 in Lausanne, handeln.29
aus der Patentschrift 1908 (GB 10099) Constançon 1919. Quelle: Association du Petit Musée du Braille 1919 enttwickelte Constançon eine in einem Metallkoffer eingeschlossene neue Version der Maschine: "Le bloc, constitué par le pointeur et les touches, se déplace sur une crémaillère, le papier restant fixe, sur un cylindre en bois. Les touches sont métalliques, rondes, disposées en ligne. La barre d'espacement se situe entre les touches 2 et 3." 9 Sphinx (1913)(37, p. 271) Konstrukteur: Samuel Gertsch, Fleurier Hersteller: S.A. Sphinx, Fleurier Typ: Vierreihige Vorderanschlagschreibmaschine mit 42 Schreibtasten und 2 Umschaltern mit Umschaltefeststeller Die Sphinx kam 1913 auf den Markt. "Die Fabrikation wurde zu Beginn des ersten Weltkrieges stillgelegt. Ende 1918 erfolgte indessen eine Kapitalerhöhung von 100 000 auf 200 000 Frs., man hörte dann aber nichts mehr von der Sache. Es dürften nur wenige Maschinen hergestellt worden sein." (37, p. 271) Konstrukteur: Giuseppe Prezioso Hersteller: Paillard S.A. Produktionsstart: 1935 "Hermes" kann wohl als die einzige wirkliche Schreibmaschinenweltmarke Schweizer Produktion gelten.21 Das Werk der Hersteller Paillard S.A. befand sich in Yverdon. Die "Hermes Baby" nimmt in dieser Erfolgsgeschichte einen zentralen Platz ein: 1935 auf den Markt gekommen, wurde sie ein Verkaufsschlager und erschien bis mindestens 197322 mit unterschiedlichen "Karrosserien".21 Mir sind vier Varianten bekannt, wovon Sie drei untenstehend sehen. Ein viertes Design, und zum Vergleich, finden Sie auf Will Davis' Seite. Three Hermes Baby models (from left to right): Patentschrift aus 1934 und Hermes Baby aus 1938 zum Hauptartikel über die Hermes Baby Von Patria zu SWISSA Konstrukteur: Otto Haas / Neudesign Max Bill Hersteller: A.G. für Schreibmaschinen-Fabrikation (1936 - 1943), August Birchmeiers Söhne (1943 - ?) Produktionsorte: Pieterlen (BE), Zürich, Murgenthal (AG) "Patria" Schreibmaschinen wurden ab 1936 von der A.G. für Schreibmaschinen-Fabrikation, Pieterlen10 34 bzw. der Patria Schreibmaschinen A.G.12 , auf französisch "Société des machines à écrire Patria"32 hergestellt. Fabrikationsort war zuerst Pieterlen im Kanton Bern (auf frz.-sprachigen Exemplaren findet man den Aufdruck "Perles", frz. für Pieterlen), dann Zürich31 ("Patria Schreibmaschinen Gesellschaft Zürich" (Photo auf ricardo.ch, 12.5.2010) bwz. "Societé des machines à écrire Patria, Zurich" (Photo auf Ph. Campiche)). Konstrukteur des ersten Modells war der deutsche Ingenieur Otto Haas (2, S.165). Biographisch ist über den Erfinder Otto Haas nicht viel bekannt (ich bin für Informationen dankbar). Er war deutscher Staatsbürger. (2, S.165, 35) Als Adresse wird in einigen Patentschriften "Teufenthal bei Aarau" genannt.33 Teufenthal liegt ca. 10 km von Aarau, Hauptstadt des Kantons Aargau, entfernt. In anderen Patenten zur gleichen Maschine wird er als wohnhaft in der Rheinstrasse 15, Wiesbaden, Deutschland geführt.35 Fast wäre die Schreibmaschine aber von einer anderen Firma gebaut worden. Robert W. Kurzmann liefert hiezu eine interessante Anekdote: "Die 'Archo-Schreibmaschinen Co., Winterling & Pfahl, Frankfurt/M' hatten 1920 eine hochmoderne Stoßstangenschreibmaschine, namens 'ARCHO', vorgestellt, die den Wettbewerb mit den Standardmaschinen gut bestand. Der Konstrukteur und Erbauer Karl Winterling bereitete aber den Bau einer Schwinghebelmaschine vor, die auf der Grundlage eines von Ing. Otto Haas stammenden Entwurfes in Angriff genommen werden sollte. Das Vorhaben zerschlug sich, und Haas konnte nach Überwindung von mancherlei Schwierigkeiten 1936 seinen Entwurf bei der 'Patria Schreibmaschinen AG, Pieterlen/Schweiz' unterbringen, die diese interessante Kleinschreibmaschine in Fertigung nahm." (2, S.165). Auch der Firma Paillard, am Schreibmaschinenmarkt berühmt geworden als Hersteller der "Hermes Baby" und "Hermes 3000", scheint Haas seinen Entwurf angetragen zu haben: laut einem auf swissinfo.ch publizierten Artikel gibt es die These, dass dieses von Haas ca. 1934 an Paillard geschickte Modell von Paillard, obwohl Haas gegenüber abgelehnt, als Grundlage für die im Folgejahr 1935 neu eingeführte "Hermes Baby" gedient habe.14 Left: Patria typewriter, A.G. für Schreibmaschinen-Fabrikation, Pieterlen/ Perles, Switzerland Right: Patent for Otto Haas (click image to see more) Patentieren ließ Otto Haas seine Maschine erstmals in Deutschland am 9.3.1933.35 Im März 1934 erfolgte die Einreichung des Patents in mehreren anderen europäischen Ländern und den USA.36 "Die Maschine war nur 87 mm hoch, 280 mm tief und wog 4,340 kg. Sie war eine Vorderlaufschlagmaschine mit vierreihiger Tastatur und mit einfacher Umschaltung. Sie ist als erste Aktentaschenschreibmaschine zu registrieren." (2, S.165) Ab 1943 besorgte die Herstellung dieser Maschine die Fa. Aug. Birchmeiers Söhne, Murgenthal, Kanton Aargau, Schweiz. (2, S.165)11 Nach Philippe Campiche wurden die Patria erst ab 1945 in Murgenthal fabriziert.31 1944 schuf der Schweizer Architekt Max Bill ein neues Design für die "Patria" (s. unseren Artikel hier). Dieses sollte richtungsweisend sein. Mechanisch ist die Maschine wohl ident mit dem ersten Patria Design. left: "Patria" Schreibmaschine, Design: Max Bill (1944). Quelle: 13, S.107 right: Aus der Bedienungsanleitung einer SWISSA piccola, 1950er Jahre. Quelle: Sammlung R. Pfeiffer. zum Hauptartikel über Patria Schreibmaschinen Aug. Birchmeiers Söhne "setzte nach dem [2. Weltkrieg] die Fabrikation fort und brachte die Maschine 1950 unter der Bezeichnung 'SWISSA' heraus." (2, S.193). Die Kontinuität ist augenscheinlich: Die von Max Bill designte "Patria" ist bis auf den Schriftzug ident mit der "SWISSA". Auch das von der "Patria" verwendete Armbrust- Logo, in diesem Fall eine glückliche Verbindung von "Heimat" und Instant-Konnotation mit dem Tell-Mythos, wurde von Aug. Birchmeiers Söhnen weitergeführt. Das Armbrust-Logo wird seit den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts als Gütezeichen für in der Schweiz hergestellte Waren genutzt.24 Heute wird es vom Verein SWISS LABEL, Gesellschaft zur Promotion von Schweizer Produkten und Dienstleistungen, verwaltet.23 left: Logo aus der Bedienungsanleitung einer SWISSA piccola, 1950er Jahre. Quelle: Sammlung R. Pfeiffer. right: Vignette "Schweizer Fabrikat / produit suisse" mit Armbrust aus der Innenseite des Koffers einer SWISSA piccola (1950er Jahre)(heute "Swiss Label" genannt). Die "Patria" bzw. "SWISSA" wurde europaweit erfolgreich nachgebaut bzw. nachgeahmt. Sie hiezu den Artikel auf Will Davis' Webseite. Aus der Bedienungsanleitung einer SWISSA piccola, 1950er Jahre. Sammlung R. Pfeiffer typewriter factory Aug. Birchmeier's Sons, Murgenthal, Switzerland Das Firmengebäude heute (courtesy of google street view): Wir konnten uns bei einem Lokalaugenschein im November 2009 vor Ort die ehemalige Schreibmaschinenfabrik ansehen. Einige Photos hier. Aus der Firmengeschichte von August Birchmeiers Söhne17
Plakette von der Rückseite einer SWISSA piccola Schreibmaschine. Sehr interessant die Dreisprachigkeit, vor allem das Englische: hier wird wohl schon der Export berücksichtigt. Die Firma "August Birchmeier Söhne" (sic! Beim fehlenden "s" handelt es sich wohl um einen Schreibfehler) wurde mit 31.5.1995 aus dem Schweizer Handelsregister gestrichen.15 Als Randnotiz sei erwähnt, dass August Birchmeiers Söhne einen "Unterstützungs- und Hilfsfond" unterhielten.16 Dieser war folgend gewidmet: "Gewährung von Stipendien und Zuschüssen oder zinsloser Darlehen an strebsame und tüchtige Arbeitnehmer der Stifterin für Weiterausbildung, Studienaufenthalte und Teilnahme an Spezialkursen oder zur Finanzierung von Eigenheimen und Wohnsiedlungen oder zinsloser Vorschüsse bei Verehelichung." 16 1955 eingerichtet, wurde die Stiftung 2003 aufgehoben und mit 31.1.2005 gelöscht.16 Zum Hauptartikel über Swissa Schreibmaschinen Konstrukteur: ? Hersteller: Sport A.G., Biel / Sport S.A., Bienne Typ: Vierreihige kleine Büroschreibmaschine Calanda Schreibmaschinen wurden seit 19425 37 von der Apparate-Fabrik Sport AG, Biel, Schweiz, hergestellt. "Es handelt sich um eine Vorderaufschlagmaschine mit vierreihiger Tastatur und mit einfacher Umschaltung. Rücktaste, automatischer Randsteller, Setzer und Löscher, Farbbandumsteller machten diese kleine Schreibmaschine zum gern gesehenen Gehilfen auch im privaten Bereich." (2 , S.166) Laut M. Meier "[erweist sich das Produkt] wegen mangelhafter Qualität als Fehlentwicklung. Eine Serie mit kyrillischer Schrift für Russland wird teilweise gebaut." 6 Gesamtansicht der Fabrik "Sport AG" in Biel (1929). Quelle: memreg.ch "Die «Sport AG» wurde 1914 von Emil Baumgartner gegründet, einem Velohändler aus Biel, um eine von ihm eigenentwickelte Batterie seriell anzufertigen. Zu Beginn der 1920er Jahre begann Baumgartner mit der Produktion und dem Vertrieb von Fahrradlampen der Marke «Phoebus», die bald weltbekannt wurde. In der «Sport AG» wurden auch andere Fahrradteile angefertigt, sowie Motorradlampen und später Radioapparate der Marke «Biennophone». 4 Lesen Sie mehr zu Firmengeschichte der Sport AG hier. Sehen Sie ein weiteres Bild einer "Calanda" hier. Lesen Sie mehr über Calanda Schreibmaschinen auf Will Davis' Webseite.
SWISSA (1950) s. unter Patria (1936).
III. Karte der Produktionsorte von Schweizer Schreibmaschinen Somit ergibt sich, daß an folgenden Standorten in der Schweiz Schreibmaschinen produziert wurden: Biel/Bienne (Calanda), Fleurier (Sphinx), Genf (Vélographe), Lausanne (Constançon), Meilen (Saturn), Murgenthal (Patria, Swissa), Pieterlen (BE, Patria), Sainte-Croix (Hermes), Yverdon (Hermes), Zürich (Patria).
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Quellen: (1) Richard Polt, The Classic Typewriter Page presents Ten Most Wanted Typewriters, http://site.xavier.edu/POLT/TYPEWRITERS/tw-10mw.html (accessed 5.11.2009) (2) Robert W. Kunzmann, Hundert Jahre Schreibmaschinen im Büro. Geschichte des maschinellen Schreibens, Merkur Verlag Rinteln, 1979 (ISBN 3-8120-0373-2) (3) Philippe Campiche, Histoire de la machine à écrire. Origines à nos jours. Chronologie des inventions, http://www.collection-machineaecrire-campiche-hermes.ch/historique.htm (accessed 5.11.2009) (4) mémoire régionale regionales gedächtnis. Internetportal für historische Dokumente aus der Region Biel, Seeland und Berner Jura, http://www.memreg.ch/show.cfm?show=image&id=7277 (visited 7.11.2009) (5) Jahreszahl nach Robert Kunzmann (2) und Will Davis/ Tilman Elster (7). Markus Meier (6) gibt den Start mit 1946 an. (6) Markus Meier, Sammlung alter Biennophone - Radios, http://www.biennophone.ch/biennophone.htm (visited 7.11.2009) (7) Will Davis, Tilman Elster, CALANDA, http://www.geocities.com/wbd641/Calanda.html (visited 7.11.2009) (8) "Adolphe Prosper, 1er comte d'EGGIS, de Fribourg, o Frg 26.11.1855, y + 08.02.1941, élève au collège Saint-michel, joueur de triangle puis de flûte et piccolo dans la musique militaire de Fribourg (1867), inventeur d'un appareil photographique "Bijou" avec palaques tournantes et obturateur instantané (1876), fondateur de la revue "Le Monde de la Science et de l'Industrie" (1879), inventeur de la machine à écrire "velographe" (vers 1880) et de la machine à calculer "Automultiplicateur" (1886-92), fondateur de la revue "Science pratique" (1886), inventeur d'une machine automatique de timbre oblitérateur pour l'administrations des Postes à Berne (1895), fondateur du Conservatoire de musique de Fribourg (1904), président de la Société économique et d'utilité publique, membre du comiét de la Société Suisse d'Héraldique, chef de service à la la Banque cantonale puis de la Banque Eggis, comte romain héréditaire (par bref de S.S. le Pape Pie X en 1905) ; (Cf. Nouvelles etrennes Fribourgeoises, 1942, pp. 184-192.)" Site généalogique et héraldique du Canton de Fribourg, http://www.diesbach.com/sghcf/e/eggis.html (visited 7.11.2009) (9) Constançon 1919, Association du Petit Musée du Braille, http://petitmuseedubraille.free.fr/_machines-braille/_m08.php (visited 7.11.2009) (10) Aufdruck der Geschäftsdaten auf unserem Exemplar der Patria von 1936. (11) Will Davis meint, dass der Firmenbesitz erst in den 1950er Jahren wechselte: "In the early 1950's, the Swiss firm making these machines changed hands and became Aug. Birchmeier & Son. The name was changed to SWISSA." Will Davis, European typewriters: Patria / Japy / Oliver and others, http://www.geocities.com/wbd641/EuropePatriaFamily.html (accessed 28.10.2009). Es scheint nach Lesen der Quellen aber so zu sein, dass der Firmenbesitz schon 1943 von der Patria Schreibmaschinen AG auf Aug. Birchmeiers Söhne wechselte, der Namenswechsel von "Patria" zu "SWISSA" aber erst 1950 erfolgte. (12) Schreibmaschinen Seriennummern Datenbank / the typewriter data base, http://www.tw-db.com/indexde.htm (visited 7.11.2009) (13) Arthur Rüegg, produktdesign, in: Thomas Buchsteiner, Otto Letze (edit.), max bill, maler, bildhauer, architekt, designer, Hatje Cantz Verlag, 2005, S. 102-104. (footnotes omitted) (14) Hermes Baby: Das Lieblingskind der Autoren, swissinfo, Neue Zürcher Zeitung, Annemarie Straumann, 2. November 2005 - 08:20, http://www.swissinfo.ch/ger/kultur/Hermes_Baby_Das_Lieblingskind_der_Autoren.html?siteSect=231&sid=6171190&cKey= (visited 7.11.2009) (15) August Birchmeier Söhne in Liquidation, HR Monitor. Handelsregister und SHHB Monitor, http://www.hr-monitor.ch/f/Les_Fils_d%27August_Birchmeier_SA__12196863.html (visited 7.2009) (16) Handelsregister des Kantons Aargau. Internet Auszug, http://ag.powernet.ch/webservices/inet/HRG/HRG.asmx/getHRGHTML?chnr= 4007908043&amt=400&toBeModified=0&validOnly=0&lang=1&sort=0 (visited 8.11.2009) (17) Industriekultur, Laufnummer 627, Verband Aargauer Museen und Sammlungen (VAMUS), http://www.vamus.ch/Industriekultur/firma_detail.cfm?search=ort%3D%27Murgenthal%27&start=12 (visited 8.11.2009) (18) The Virtual Typewriter Museum, Collection, http://www.typewritermuseum.org/collection/brands/index.php3?machine=saturn&cat=is (visited 10.11.2009) (19) Beck's Schreib- und Büromaschinenmuseum in Pfäffikon ZH, Schweiz, http://www.curta.ch/index.php?mainPage=collection&subPage=saturn&language=german (visited 10.11.2009) (20) Virtuelles Schreibmaschinenmuseum, http://www.freie-akademie.de/Ausstellungen/schreib/index.htm (visited 10.11.2009) (21) Will Davis, European Typewriters / Switzerland - Hermes, http://www.geocities.com/wbd641/EuropeHermes.html (visited 11.11.2009) (22) the typewriter database, http://www.tw-db.com/ (visited 11.11.2009) gibt die letzten Seriennummern für das Jahr 1973 an. Kunzmann 1979, p.188, sagt hingegen, daß die Hermes Baby auch zum Zeitpunkt des Schreibens des Buches (erschienen 1979) gefertigt wurde. P. Campiche gibt das Endjahr der Produktion mit 1966 an (http://www.collection-machineaecrire-campiche-hermes.ch/collec.htm, visited 1.12.2009). (23) Swiss Label, http://www.swisslabel.ch (visited 12.11.2009) (24) Wilhelm Tell. Ein vielsagendes Zeichen der Zeit, swissinfo, Dale Bechtel, http://www.swissinfo.ch/ger/specials/tell/heute/Ein_vielsagendes_Zeichen_der_Zeit.html ?siteSect=2301&sid=5059056&cKey=1090843397000&ty=st (visited 12.11.2009) (25) Mt. Sterling Advocate, Tuesday, May 29, 1900, http://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn86069675/1900-05-29/ed-1/seq-8/;words=Rymtowtt (visited 12.11.2009) (26) United States Patent US632948 vom 12.9.1899, einzusehen auf Google patents, http://www.google.com/patents?id=mcR1AAAAEBAJ&zoom=4&pg=PA3#v=onepage&q=&f=false (visited 12.11.2009) (27) Großbritannisches Patent N°10813, 1898. Zu finden auf der Webseite des Europäischen Patentamts, http://www.espacenet.com. (28) Schweizer Patent N°2078 vom 29.4.1890. S. die Webseite des Europäischen Patentamts, http://www.espacenet.com. (29) Genealogie auf: http://www.unige.ch/biblio/ses/jla/aub/d0002/g0000017.html (visited 17.11.2009) (30) Großbritannisches Patent N°10099, 1908. S. die Webseite des Europäischen Patentamts, http://www.espacenet.com. (31) Philippe Campiche, Ma collection, http://www.collection-machineaecrire-campiche-hermes.ch/collec.htm (visited 26.11.2009) (32) Schriftzug zu lesen auf der Abbildung einer Patria auf: Philippe Campiche, Ma collection, http://www.collection-machineaecrire-campiche-hermes.ch/collec.htm (visited 26.11.2009) (33) Z.B. die finnische Patentschrift vom 9.11.1934, Patent N° 17829, FI7829A. (34) Finnische Patentschrift vom 9.11.1934, Patent N° 17829, FI7829A. (35) Z.B. GB439485 vom 9.12.1935. (36) Im Detail: Niederlande (eingereicht 1.3.1934 um 15 Uhr, Veröffentlichung 15.8.1936, dagteekening 16.12.1936, Ausgabe 15.1.1937; an O. Haas aus Wiesbaden), Österreich (Anmeldung 2.3.1934, Beginn der Patentdauer 15.1.1936, ausgegeben 5.5.1936; an O. Haas in Wiesbaden), USA (eingereicht 2.3.1934, veröffentlicht 5.5.1936), Schweiz (eingereicht 6.3.1934 um 10h30, eingetragen 31.7.1935; an O. Haas, Pieterlen bei Biel, Schweiz), Belgien (eingereicht 7.3.1934 um 13h12, veröffentlicht 30.4.1934; an O. Haas, Taufenthal bei Aarau), Frankreich (eingereicht 7.3.1934 um 16 Uhr, delivré 18.6.1934, veröffentlicht 6.9.1934; O. Haas als wohnhaft in der Schweiz genannt), Großbritannien (eingereicht 9.3.1934, Ausgabe/complete specification accepted 9.12.1935; an O. Haas, Rheinstrasse 15, Wiesbaden), Finnland (eingereicht 9.3.1934, veröffentlicht 10.12.1937; an O. Haas, Teufenthal bei Aarau), Kanada (Einreichdatum umbekannt, Patent CA 358226 vom 2.6.1936). (37) Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Verlag Peter Basten, Aachen 1949.
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